Auch im Schuljahr 2015/2016 bildete der Schüleraustausch mit der finnischen Partnerschule den Abschluss des zweijährigen Annäherns und Kennenlernens.
Mit Spannung wurde die finnische Gruppe von den bayerischen Gastgebern erwartet. In diesem Jahr begleitete Juho Annala und Markku Lahti, Schulleiter, die Gruppe. Der Wettergott meinte es leider nicht so gut mit den Gästen aus dem Norden. Trotzdem hatten die Schüler bei gemeinsamen schulischen und privaten Unternehmungen viel Spaß vor allem, als die erste Scheu vor dem Englischsprechen abgelegt war.
Bei dem von den Projektleitern erarbeiteten Programm für die Aktivitäten während der Schultage lagen die Schwerpunkte auf regionalen Besonderheiten wie den umgebenden Städten, den beeindruckenden Szenarien der Alpen und der jüngeren Geschichte.
Die beiden Gruppen besuchten gemeinsam die Altstadt von Salzburg und machten eine spannende Wanderung zur Eisriesenwelt. Des Weiteren beschäftigten sich die Schüler im Dokumentationszentrum am Obersalzberg mit Teilen der deutschen Geschichte. Einen Heidenspaß machte die Einfahrt ins Salzbergwerk und auch die großartige Kulisse des Königssees war Part des Aufenthalts.
Nach einer aufregenden Woche hier in Bayern reisten die beiden Gruppen, begleitet von den deutschen Kolleginnen Petra Merkl und Eva Siglbauer gemeinsam in den finnischen Partnerort. Währen der Zeit des Aufenthalts bekamen die Schüler der Mittelschule Fridolfing vielfach die Gelegenheit Land und Leute und Besonderheiten sowie Eigenarten der Finnen zu erleben. Lange Schulwege, regelmäßige Saunabesuche und anderes Essen sind nur ein kleiner Teil dessen.
Die finnischen Kollegen erdachten sich auch für die deutschen Schüler ein vielfältiges Programm. Die Schüler machten gemeinsam viel Sport. Finnisch Baseball und ein Nachmittag mit Spielen brachte die Gruppen noch näher zusammen. Der krönende Abschluss der Finnlandwoche war natürlich ein unvergesslicher Tag in Helsinki an dessen Ende die, in diesem Jahr, hoch emotionale Verabschiedung der beiden Gruppen stand. Viele Tränen flossen und es gab ebenso viele Versprechen in Kontakt zu bleiben.
Übereinstimmend stellten die Schüler im Nachhinein fest, dass sie alle wieder nach Finnland fahren würden, denn sie haben ihre Gastgeber ins Herz geschlossen.
