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Abschlussfeiern 9a/9b und 10M

 (Hinweis: Wenn Eltern Einzelfotos ihrer Kinder haben möchten, bitte einfach kurze Mail an <link>ramona.oswald@fridolfing.bayern.de mit Klassenangabe und kurzer Beschreibung)

 

„Können sie sich an die Zwackerl mit der riesigen Schultüte erinnern?“
9a, 9b und 10M der Mittelschule Salzachtal feiern ihren Abschluss – „Vorbilder“ geehrt

Fridolfing. Unter den schattigen Bäumen des Grundschulpausenhofs feierten die Klassen 9a, 9b und 10M vor kurzem ihre Abschlussfeier im Kreise von Lehrern und Familie. Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten von der Bandklasse unter Leitung von Konrektor Wolfgang Baumann.
Rektor Thomas Stehböck begrüßte die Anwesenden herzlich zu diesem Festtag: „Jetzt ist es soweit – Ihr habt den Schulabschluss geschafft. Mindestens neun Jahre eures jungen Lebens habt ihr hier verbracht.“ Nun würden sich die Abschlussschüler auf ihre weitere Reise begeben. Denn der Abschluss sei nur ein Etappenziel gewesen, so der Rektor. „Jetzt geht es mit eurem Reiseticket, dem Zeugnis, weiter. Nehmt nun Kurs auf euer nächstes Ziel.“. Dies könne eine Lehre, die Gesellen- oder Meisterprüfung oder auch der Besuch einer weiterführenden Schule sein, erzählt Stehböck. Den jungen Leuten stünden mit ihrem „Ticket“ alle Türen offen. „Wir brauchen euch mehr denn je. Euch fleißige wissbegierige Praktiker. Aber wenn ihr mit eurem Ticket noch weiter wollt, könnt ihr das auch schaffen.“ Stehböck bedankte sich im Anschluss bei allen Lehrern für ihren engagierten Einsatz und wünschte den Abschlussschülern eine erfolgreiche Reise, „wo immer sie auch hinführen mag“.
Auch Bürgermeister Johann Schild ließ es sich nicht nehmen, einige Worte im Namen der Gemeinde zu sprechen: „Heute seid ihr die Hauptpersonen an eurem großen Tag.“ Schild hielt das Abschlussfeier-Motto „Die Wege trennen sich“ für gut gewählt. Die Schule sei ein Ausgangspunkt für die Reise ins weitere Leben und natürlich würde man seine Klassenkameraden dann nicht mehr jeden Tag sehen. Doch man müsse jetzt seinen „Rucksack“ packen und weiterziehen. „Jetzt seid ihr startbereit. Zieht los und nehmt neben eurem erworbenen Wissen auch die ganz vielen guten Erinnerungen an eure Schulzeit mit“, so Schild. Das Gemeindeoberhaupt lobte die Abschlussschüler für ihre Leistung und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute, ganz viel Erfolg und das nötige Quäntchen Glück, das man im Leben brauche: „Habt Selbstvertrauen und glaubt daran, dass ihr jede Herausforderung meistern könnt. Und wie es so schön heißt: ‚Der Weg ist das Ziel‘.“
In der Abschlussrede für die Klassen 9a und 9b meinten Emily Waldherr und Katharina Straßer: „Ihr könnt stolz auf euch sein. Wir sind es auch.“ Die Lehrer hätten ihnen viel mitgegeben. Auch wenn man manchmal nicht verstanden habe, für was mancher Lehrstoff gut sein solle oder man schlaflose Nächte vor Prüfungen durchgemacht hätte, seien sie ihren „Reiseführern“ sehr dankbar für ihr Engagement. Die beiden wünschten allen Abschlussschülern, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen mögen und schlossen mit den Worten: „Wir sagen nicht ‚Lebe wohl‘ sondern ‚Auf Wiedersehen‘.“ In der Abschlussrede der 10M blickte man auf die Anfänge des Schullebens zurück: „Wer hätte gedacht, dass die Schulzeit so schnell vergeht?“ Man werde diese Jahre positiv in Erinnerung behalten. Auch die M10 dankte den Lehrern, der Schulleitung und ihren Eltern, denn sie hätten sie „stets gut unter Kontrolle gehabt und ausgehalten“. Sie hätten ihnen die Möglichkeit zum Wachsen gegeben, sie ermutigt, vertraut und ihnen auch die ein oder andere Standpauke gegeben, die wohl manchmal dringend nötig gewesen sei. Nun habe man die Chance, seine Wünsche und Träume in Erfüllung gehen zu lassen. Alle Klassen bedankten sich im Anschluss bei ihren Lehrern mit Geschenken wie Blumen, Geschenkkörben oder auch einem Candle-Light-Dinner, was alle sehr freute.
Dann war es endlich soweit und die Schüler durften ihre Zeugnisse entgegennehmen. Als beste Schüler der Klassen 9a/9b wurden Robert Heidenthaler, Mostapha Al Masri und Elias Huber ausgezeichnet. Die Besten der 10M waren Dennis Alltag, Elena Preuster und Andris Brunner. Zudem nahm Sozialpädagogin Nicole Reiter die jährliche Auszeichnung der „Vorbilder“ vor. (Vorbilder sind Schüler, die über das Schuljahr durch Hilfsbereitschaft und soziales Verhalten besonders hervorgestochen sind. Sie werden von ihren Mitschülern gewählt.) In den Klassen 9a und 9b wurden Robert Heidenthaler, Mostapha Al Masri, Lucas Naus, Elias Huber, Benedikt Straßer und Felix Schubert ausgezeichnet. In der 10M Robin Ramgraber, Elena Preuster, Dennis Alltag und Maximilian Plank.
Dann wurde Pfarrer Ludwig Westermeier für seinen Segen ans Rednerpult gebeten. „Können sie sich erinnern, als sie damals diese Zwackerl mit der riesigen Schultüte hier hergebracht habt?“, schmunzelte der Pfarrer. Das sei ganz schön lange her und doch sei die Zeit bis heute so schnell vorbeigegangen. Aber mit dem Lernen sei es jetzt mit dem Abschluss nicht vorbei, warnt Westermeier. Denn auch in der Ausbildung oder Arbeit müsse man stets weiterlernen. Dann forderte Westermeier die jungen Leute auf, doch bitte einmal zu ihren Eltern zu gehen und sich von ihnen ein Kreuz auf die Stirn geben zu lassen. Fröhlich lachend taten sie dies auch und es folgte ein ergreifender Moment, denn die Schüler wurden herzlich von ihren Eltern gedrückt und es floss auch die ein oder andere Träne. In dieser schönen Atmosphäre sprach Westermeier seinen Segen, bevor sich die Feier auflöste und die Familien noch bis in den späten Abend weiterfeierten.

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