Die Klasse 8a nahm im Rahmen der diesjährigen Europawahlen an der Juniorwahl teil, einem handlungsorientierten Konzept zur politischen Bildung an weiterführenden Schulen. Ziel der Juniorwahl ist es, Schülerinnen und Schülern das Erleben und Erlernen von Demokratie zu ermöglichen. Am 7. Juni fand deshalb eine realitätsgetreue Wahlsimulation an der Mittelschule Salzachtal statt. Wie bei der echten Wahl erhielten alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a eine Wahlbenachrichtigung, mit der sie am Wahltag ihren Wahlzettel abholen konnten. Im Klassenzimmer organisierten der ernannte Wahlvorstand, die Schriftführer sowie die Wahlhelfer das Wahllokal. Sie bauten zunächst die Wahlurne zusammen und verplombten sie, bereiteten die Wahlkabinen vor und stellten sicher, dass alles für eine reibungslose Wahl bereit war. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Lehrkraft Sebastian Schade, der den Ablauf der Wahl im Vorfeld mit der Klasse besprochen hatte. Gemeinsam wurden die Europawahlen thematisiert, und der Wahl-O-Mat half den Schülern, ihre eigenen politischen Vorstellungen den verschiedenen Parteien zuzuordnen. Viele Parteien wurden besprochen und deren Inhalte analysiert. Dann fand die Juniorwahl statt. Nach der Wahl wurden die Stimmen ausgezählt und Sebastian Schade übermittelte das Ergebnis an die Verantwortlichen der Juniorwahl. Um eine mögliche Beeinflussung zu verhindern, wurde das Ergebnis erst am Montag nach der Wahl in der Klasse bekanntgegeben und besprochen. Für alle Beteiligten war es ein tolles Erlebnis, das die Demokratie hautnah in den Klassenraum brachte. Die Schüler konnten durch die Juniorwahl nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln, die ihre politische Bildung hoffentlich nachhaltig prägen werden. Die Gesamtergebnisse aller Schulen findet man unter www.juniorwahl.de/europa-2024.html
